Zum ersten Mal bei einer Fussball WM hat das ZDF auf das Duo Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn gesetzt. Während die Moderation vor und nach dem Spiel gewohnt nüchtern und sachlich ausfiel, fanden die spanenderen Themen in Bezug auf die Personen jenseits des Spielfeldes statt. Nach dem “inneren Reichsparteitag” und dem unangemeldeten Werbevertrag mit Weihenstephan setzt nun Oliver Kahn die Themen:
In diesem Jahr wurde der Fan-Experte vorgestellt der als Stimme der Fans in die Berichterstattung einbezogen wurde und stetig auf fanorakel.de Umfragen und Diskussion organisierte. Bei teilweise mehr als 20 Millionen TV-Zuschauern dürften dort sehr hohe Zugriffszahlen verzeichnet worden sein.
Nun wurde bekannt, dass Oliver Kahn höchst persönlich mit 20% an der Betreibergesellschaft FANORAKEL GmbH beteiligt ist. Auch seine Mitgesellschafter stammen aus seinem Umfeld: Unter den Gesellschaftern ist z.B. mit 40% Anteil die Firma seines Managers die seine Bücher bewirbt, seine Webseite produziert und das persönliche Management übernimmt. Deren Vorstand ist gleichzeitig auch Geschäftsführer der Fanorakel GmbH und Manager von Oliver Kahn. Alle anderen Gesellschafter sind Firmen aus einem Agentur-Netzwerk dem diese besagte Vermarktungsagentur angehört und die teilweise über Aufsichtsratsmandate untereinader verworren sind. Hinzu kommt, dass einer der Unterstützer von fanorakel.de die Firma DWS ist, für die Oliver Kahn als Werbefigur fungiert.
Während u.a. Dr. Michael Lohse (ZDF-Fernsehrat Mitglied) kommentierte “geht gar nicht” gab Oliver Kahn in der Bild-Zeitung bekannt, dass dies alles nicht in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als ZDF-Experte steht. Es bleibt abzuwarten wie sich das ZDF entscheidet und wo sie den Strich ziehen zwischen Kiewel, Müller-Hohenstein und Oliver Kahn.

WM

In den Medien wird zur Zeit berichtet, dass Google ein eigenes soziales Netzwerk plant. Diese Nachricht alleine überrascht wenig. Zum einen da Google als Betreiber der größten Advertising Plattform natürlich seinen Werkekunden folgen muss die wiederum ihren Kunden ins social web folgen, wenn auch recht zögerlich. Zum anderen da Facebook mit verblüfender Ähnlichkeit seinen Werbekunden all das bietet, was Google so attraktiv macht wie zum Beispiel extrem gutes Targeting auf sehr fein granular definierte Zielgruppen, z.B. “alle Veganer aus Bayern”.
40 Minuten verbringt jedes Mitglied täglich auf Facebook, dies sind hochgerechnet 16 Mrd. Minuten pro Tag. 6 Mrd. Beiträge werden pro Woche hinzugefügt, 3 Mrd. Fotos pro Monat. Weltweit gibt es 1 Million Webseiten die Facebook implementieren (z.B. Facebook Connect) und zu jeder Aktivität, jedem Beitrag und jedem Klick weiß Facebook auf die Sekunde genau von welcher Person dies stammt, wie alt er ist, wo er wohnt, was er für Freunde hat und was für Interessen, kurzum sein komplettes, werberelevantes Profil.










